Patienten, die sich nach einer Darmkrebs-Operation regelmäßig bewegen, schützen sich damit eindeutig vor Rückfällen. Amerikanische Forscher am Dana-Faber-Institut in Boston beobachteten mehr als 570 Frauen, die wegen Darmkrebs in einem noch frühen Stadium behandelt worden waren, etwa zehn Jahre lang. Gleichzeitig erfassten sie deren körperliche Aktivität. Bei 17 Prozent der Frauen, die pro Woche weniger als eine Stunde körperlich aktiv waren, trat der Krebs erneut auf. Dagegen betrug die Rückfallquote lediglich 8 Prozent, wenn die Patientinnen mehr als sechs Stunden spazieren gingen, Rad fuhren oder einen anderen Sport trieben. Die Wissenschaftler führen den Krebsschutz vor allem auf die immunsteigernde Wirkung von Bewegung zurück.




