Auf Kinder mit dem „Zappelphilipp-Syndrom” ADHS wirken offensichtlich Spaziergänge im Grünen stark beruhigend. In einer Studie der University of Illinois in Urbana-Champaign führten die Wissenschaftler ADHS-Kinder einmal pro Woche jeweils für 20 Minuten durch verschiedene Stadtgebiete: einen Park, das eigene Wohngebiet oder die Innenstadt. Nach jedem Spaziergang absolvierten die Kinder einen Aufmerksamkeitstest. Wie sich herausstellte, hatte der Park eine ähnlich gute Wirkung wie das bei ADHS oft verordnete Medikament Ritalin. Aufenthalte in den anderen Gegenden blieben dagegen ohne Effekt. Bereits 20 Minuten im Park genügten, damit die Kinder ihre Hausaufgaben ordentlich erledigten.





