Stipendien für die medizinische Forschung
Dr. Britta Eiberger erhielt im Jahr 2012 ein Graduierten-Stipendium der Novartis Stiftung. Ihr Ansatz: Sie verfolgte die Wirkung des Proteins Mtss1 auf Kleintumore bei Kindern. Eben dieses Protein ist – laut dieser Meldung – für die Reifung und Teilung von Nervenzellen im Gehirn der Kinder zuständig, was einen möglichen Therapieansatz darstellt. Die promovierte Molekulargenetikerin erhielt 8.000 Euro für ihre therapeutische Forschung. Bekannt ist die Wissenschaftlerin nicht nur aufgrund ihrer Forschung, sondern auch, weil sie als dreifache Mutter den Spagat lebt, Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen.
Fazit: Wer einen Forschungsansatz in Händen hält oder vor Augen hat, kann diesen über ein sogenanntes Forscher-Stipendium refinanzieren. Formulare, Merkblätter und andere wissenswerte Informationen rund ums Forschungsstipendium hält die Deutsche Forschungsgemeinschaft online vor. Darüber hinaus vergeben auch Pharmaunternehmen Forschungsstipendien, die in der Regel thematisch gebunden sind.
Fremdmittel beschaffen: Diese Kredit-Optionen gibt es
Klassischerweise ist der Bildungskredit die erste Wahl, wenn es darum geht, Leben und Unterhalt zu finanzieren, wenn ein Studienprojekt oder eine wissenschaftliche Arbeit anzufertigen oder fertigzustellen ist. Die ohnehin nur minimal verfügbare Zeit soll in die Forschung, das Studium und die Aufbereitung der Studieninhalte fließen – und kann nicht in einen bezahlten Job investiert werden. Die Krux daran ist, dass dennoch der Lebensunterhalt zu meistern ist. In diesen Lebensphasen nutzen Studenten gerne den sogenannten Bildungskredit, der auf 24 Monatsrate gedeckelt ist.
Tipp: Zweckgebundene Kredite wie etwa der Bildungskredit sind häufig mit Auflagen und Voraussetzungen verbunden, die es im Vorfeld zu erfüllen gilt. Eine alternative Lösung ohne Auflagen und ohne Vorkosten ist der Barkredit, der ebenfalls dazu dienen kann, einen vorübergehenden, finanziellen Engpass zu überbrücken.
An die Gemeinschaft appellieren: Crowd-Funding
Was auf die ältere Generation vor allem befremdlich wirkt, bahnt sich mittlerweile einen Weg in die Riege der Finanzmittel-Beschaffungsoptionen. Die Rede ist vom Crowd-Funding. Crowd-Funding bedeutet, dass nicht ein Investor die Finanzierung eines Projekts übernimmt, sondern eine ganze Gruppe von Investoren sich zusammentut: Sie teilen das Risiko, sie teilen eine etwaige Rendite. Plattformen, auf denen sich potentielle Investoren und Projektvertreter „treffen“ können, gibt es im Internet mittlerweile zuhauf. Auch zeigt dieser Bericht schlaglichtartig, wie viele erfolgreiche Crowd-Funding auf wissenschaftlichem Boden bereits gestartet wurden.





