Mit Skepsis ist eine Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München aufgenommen worden, wonach Raucher häufiger über Selbstmord nachdenken. Thomas Bronisch hatte für seine Untersuchung vier Jahre lang rund 3000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 24 befragt. Heraus kam, dass ein Drittel der rauchenden Probanden schon einmal über Selbstmord nachgedacht hatte, während es bei den Nichtrauchern nur 15 Prozent waren.
Psychologen halten die Studie jedoch für wenig aussagekräftig. Matthias Rothermund von der Universität Münster erklärte, sie sei im Einzelfall wenig hilfreich. Beruhigend ist: Kein einziger der Teilnehmer beging tatsächlich Selbstmord.





