Wenn bei der Landung eines Flugzeugs durch Nebel schlechte Sichtverhältnisse herrschen, haben Piloten oft Schwierigkeiten, die Lichter an den Seiten der Rollbahn – das so genannte Leuchtfeuer – zu sehen. Dazu kommt, dass im Winter die Leuchtkraft der Lampen häufig durch Schnee und Eis beeinträchtigt wird. Siemens hat jetzt ein Leuchtfeuer vorgestellt, das mit Leuchtdioden (LED) anstatt mit Halogenlampen arbeitet und über eine thermostatgeregelte Heizung verfügt. Die einzelnen LED verbrauchen mit 25 Watt rund 15 Prozent weniger Leistung als herkömmliche Lampen. Sie erzeugen ein helles, blaues Licht, das bei starkem Nebel gut erkennbar ist. Das Leuchtfeuer ist durch eine robuste Bauweise außerdem witterungsunempfindlich.
Hans Groth




