Zuerst ein Blick in die Privatsphäre-Einstellungen: Die eigenen Beiträge sollte keinesfalls jeder sehen können („ Öffentlich”), sondern nur Freunde oder enge Freunde („ Benutzerdefiniert”). Unter „Chronik und Markierungen” lässt sich ankreuzen, wer Nachrichten auf die eigene Seite schreiben darf und wer diese lesen kann (auch hier empfiehlt sich: „Freunde”). Facebook sichert sich die Nutzungsrechte an den Fotos und Videos seiner Nutzer. Noch gibt das Unternehmen sein Wissen nicht an Werbenetzwerke weiter. Damit es dies auch in Zukunft nicht tut: In den Privatsphäre-Einstellungen unter „Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten” ist ganz unten ein Link zu „ Werbeanzeigen”. Dort unter „Einstellungen … bearbeiten” klicken und „niemand” einstellen. Auch die besten Privatsphäre-Einstellungen schützen einen nicht davor, dass das Netzwerk selbst die Daten auswertet oder unsicher aufbewahrt. Wer erfahren möchte, was Facebook über ihn weiß, kann seine Daten anfordern: Unter „Kontoeinstellungen” gibt es unterhalb der Einstellungen den Link „Lade eine Kopie”. Dort sollte man sowohl das normale als auch das „erweiterte Archiv” (der Link ist im Kleingedruckten versteckt) herunterladen. Neben Fotos, Chats, Suchbegriffen und Kommentaren beinhalten die Archive sogar gelöschte Nachrichten, abgesagte Einladungen und Orte, an denen man sich eingeloggt hat. Unter www.facebook.com/fbsitegovernance gibt Facebook bekannt, wenn es seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändert. Wer Facebook nach der Änderung weiter nutzt, hat eingewilligt.




