Seit Mitte der 1990er-Jahre haben zwei Trends die klassische Hochschullandschaft verändert: Von staatlicher Seite werden vermehrt Berufsakademien mit dem Hochschulprädikat versehen, und regionale Fachhochschulen mit mehreren Standorten werden neu errichtet. Die Effekte dieser Politik sind besonders in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen sichtbar. Zugleich wuchs die Zahl privater Hochschulen, die von Unternehmen und Stiftungen betrieben werden: Allein in den letzten 12 Jahren kamen 96 private Hochschulstandorte (einschließlich Nebenstandorte) hinzu. Sie konzentrieren sich in Metropolen wie Berlin und Hamburg. An den 150 privaten Hochschulen waren im Wintersemester 2011/2012 insgesamt 130 000 Studierende (5,5 Prozent aller Studierenden) eingeschrieben.





