Fasziniert folgt der Leser Bonnett auf der Reise rund um die Welt. Zum Beispiel nach Giarre auf Sizilien, einer Kleinstadt am Ätna, die von den bröckelnden Betonskeletten mehrerer großer Bauvorhaben umgeben ist. Oder zu den „Gutterspaces” in New York – wenige Quadratmeter großen Restgrundstücken, die bei der Stadtplanung übrig geblieben sind. Und nicht zuletzt nach Sealand, einer verlassenen britischen Seefestung aus dem Zweiten Weltkrieg, die 1967 von einem ehemaligen Major zu einem eigenen Staat erklärt wurde. Der Leser erfährt, dass Grenzen ein Gefühl von Freiheit vermitteln können und wie sich eine Stadt verwandelt, wenn sie einen neuen Namen bekommt.
Globetrotter werden das Buch mit Begeisterung lesen – auch wenn man an manchen Stellen leider merkt, dass Bonnett einige Stationen seiner Entdeckungsreise nicht selbst besucht hat.





