Als Erwachsene setzen wir uns alltäglich mit Wahrscheinlichkeiten auseinander. Wird es heute regnen? Werde ich meinen Anschlusszug noch bekommen? Und habe ich eine Chance auf den Lotto-Jackpot? Dabei ordnen wir die Wahrscheinlichkeiten auf einer kontinuierlichen Skala von „so gut wie sicher“ bis „nahezu ausgeschlossen“ ein. Tritt ein sehr unwahrscheinliches Ereignis dann doch ein, sind wir üblicherweise überrascht. Für Kinder im Grundschulalter haben Studien bereits gezeigt, dass sie keinen Unterschied zwischen extrem unwahrscheinlichen und unmöglichen Ereignissen machen – zumindest, wenn sie explizit danach gefragt werden. Doch wie ist es mit Kleinkindern?





