Ein internationales Konsortium aus knapp hundert Wissenschaftlern hat drei Gen-Mutationen entdeckt, die das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, auf das 15-Fache erhöhen. Bei den Veränderungen handelt es sich um sogenannte Deletionen. Dabei fehlen den Betroffenen ganze Erb-gutregionen mit mehreren Genen.
PFIFFIGE DELfIN-MÜTTER
Delfin-Babys erkennen ihre Mutter am Pfeifen. Um ihren Jungen das beizubringen, pfeifen die weiblichen Meeressäuger, wenn sie Nachwuchs haben, zehnmal so viel wie sonst. Das hat die amerikanische Zoologin Deborah Fripp vom Zoo in Dallas beobachtet. Das Erkennen des mütterlichen Pfeiftons soll laut Fripp vor allem verhindern, dass das Neugeborene von fremden Weibchen gestohlen wird, was in der Natur immer wieder vorkommt.
WUNDENLECKEN HEILT
Speichel desinfiziert nicht nur – er beschleunigt auch die Wundheilung. Wie niederländische Forscher der Freien Universität Amsterdam um Menno J. Oudhoff herausgefunden haben, ist dafür ist das Protein Histatin verantwortlich, das bisher nur für seine antibakterielle Wirkung bekannt war.
LANGLEBIGE PRIONEN
Die Erreger der für Schafe tödlichen Seuche Scrapie können über zwei Jahre im Boden überleben und die Tiere weiter beim Fressen infizieren. Das haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME in Schmallenberg entdeckt. Sie erklären neue Scrapie- Erkrankungen damit, dass die Tiere auf Weiden grasten, die mit dem Kot kranker Schafe verunreinigt waren.




