Scheidungskinder haben ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene psychisch zu erkranken. Das ergab eine Studie von Bernard Lerer und seinen Kollegen an der Hadassah-Universitätsklinik in Jerusalem. Die Mediziner hatten mehrere hundert Menschen mit Depressionen oder Schizophrenie untersucht. Unter Patienten, deren Eltern sich getrennt haben, waren viermal mehr Depressive und dreimal mehr Schizophrene als bei Kranken, die als Kind mit beiden Elternteilen aufwuchsen. Beim frühen Tod eines Elternteils ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkankung dagegen geringer als bei Scheidungskindern.





