Die Emissionen von Kohlendioxid (CO2), Schwefeldioxid (SO2) und Staub sind seit der deutschen Wiedervereinigung ständig zurückgegangen. Beim SO2 betrug der Ausstoß 1997 mit 1,47 Millionen Tonnen weniger als ein Drittel des Wertes von 1990 (5,31 Millionen Tonnen). Diese Entwicklung geht hauptsächlich auf den sinkenden Anteil der Braunkohle an der Stromerzeugung und auf den gestiegenen Umweltschutz-Standard in den neuen Bundesländern zurück. Die CO2-Emissionen nahmen im selben Zeitraum um rund zwölf Prozent auf 894 Millionen Tonnen ab, während sich die Staub-Emissionen zwischen 1990 und 1997 von 2 Millionen auf 482000 Tonnen im Jahr reduzierten.
Rüdiger Vaas




