Mit Bioraffinerie-Systemen beschäftigt sich der 3. Reisensburger Umweltbiotechnologie-Tag, den die Umweltregion Augsburg-Ulm am 29. Juni 2005 auf Schloss Reisensburg veranstaltet. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft nehmen diese grüne Biofabrik unter die ökonomische und ökologische Lupe und zeigen Marktchancen vor allem für die chemische Industrie auf.
Der Begriff “Bioraffinerie” nimmt in den Zukunftsentwürfen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise eine Schlüsselstellung ein. Dahinter verbirgt sich die Idee, Naturstoffe (also Biomasse im weitesten Sinn), in eine möglichst umfangreiche Wertschöpfungskette einzubinden, was einen integrierten Fertigungsprozess voraussetzt. In einer Bioraffinerie sollen sowohl Nahrungs- und Futtermittel, Chemikalien, Werkstoffe, Gebrauchsgüter als auch Kraftstoffe hergestellt werden.
Die Tagung auf dem Wissenschaftszentrum der Universität Ulm auf Schloss Reisensburg trägt den Untertitel “Biomasse als Rohstoff für Produkte und Energieträger”. Die Umweltregion Augsburg-Ulm setzt sich zusammen aus KUMAS, dem Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg, der BioRegionUlm, dem Bayerischen Institut für Angewandte Umweltforschung und technik in Augsburg, den Industrie- und Handelskammern Ulm und Augsburg/Schwaben und BioPro Baden-Württemberg GmbH.
Anmeldung per Fax 0731 / 50 22016, unter www.bioregioulm.de oder über E-Mail info@bioregioulm.de. Rückfragen unter Tel. 0731 / 50 22004