Etwa 17 Prozent aller britischen Soldaten, die 1991 am Golf-Krieg teilgenommen hatten, glauben, dass sie heute am so genannten „Golf-Kriegs-Syndrom” leiden. Sie klagen unter anderem über chronische Müdigkeit, Gelenkschmerzen, emotionale Störungen oder Impotenz. Das haben britische Mediziner herausgefunden, die 3000 Veteranen des Wüstenkrieges befragten. Statistisch ergab die Studie jedoch keinerlei Hinweise auf eine mögliche gemeinsame medizinische Ursache der Symptome. Auffällig: Soldaten, in deren Bekanntenkreis jemand über das Golf-Kriegs-Syndrom klagte, litten deutlich häufiger selbst an Beschwerden.




