Bei einer herkömmlichen Herz-Lungen-Maschine (links) strömt das Blut aus dem rechten Vorhof in ein Reservoir, von wo es eine Rollerpumpe durch die künstliche Lunge zurück ins Herz befördert. Zwei weitere Pumpen sorgen dafür, dass die Herzkammer (Ventrikel) während der Operation blutleer bleibt. Sie setzen am Apex, der Herzspitze, und der Aortawurzel an. Eine vierte Rollerpumpe führt abgesaugtes Blut aus dem Operationsbereich weg ins Reservoir. Eine Kardioplegiepumpe versorgt das Herz mit einer Lösung, die das Organ ruhigstellt. Bei der Mini-Maschine aus Bern (rechts) wird nur eine einzige Zentrifugalpumpe benötigt. Sie führt das venöse Blut durch die künstliche Lunge zurück zum Herz. Ein Sauger mit Photozelle erkennt, ob Luft angesaugt wird und schaltet sich dann automatisch ab. Damit eine Vene als natürliches Blutreservoir dienen kann, muss der Patient während des Eingriffs hochgelagert werden.




