Neuseeländische Forscher haben ein Gen identifiziert, das anfälliger für Psychosen macht. Vor allem Cannabis-Konsumenten sind gefährdet. Schon länger weiß man, dass manche Jugendliche, die zum Joint greifen, als Erwachsene ein erhöhtes Risiko für Schizophrenie oder andere psychische Störungen haben. Diese Empfindlichkeit hängt offensichtlich davon ab, welche Version des so genannten COMT-Gens man geerbt hat. Das Gen enthält die Bauanleitung für ein Enzym, das den Gehirnbotenstoff Dopamin abbaut. Ein Viertel der Bevölkerung trägt eine mutierte Version in sich, die nur schwach aktiv ist. Davon erkranken 15 Prozent nach Cannabis-Konsum an einer Psychose. Im Bevölkerungsdurchschnitt sind es dagegen nur drei Prozent.





