Selbst wenn Sportler nur glauben, dass sie ein leistungsförderndes Mittel erhalten, verbessert das ihre Leistungen tatsächlich. In einer australischen Studie wurden jeweils 32 Hobbysportler acht Wochen lang mit einem Wachstumshormon oder einem Placebo, also einem Scheinmedikament ohne Wirkstoff, behandelt. Fast die Hälfte der Teilnehmer aus der Placebo-Gruppe nahmen am Ende fälschlicherweise an, sie hätten das Dopingmittel erhalten. Der Glaube konnte offenbar Berge versetzen: Ihr Leistungsvermögen legte doppelt so kräftig zu wie bei denen, die sich richtig als Placebo-Teilnehmer einstuften. Übrigens glaubten 81 Prozent der Männer, aber nur 31 Prozent der Frauen aus der Placebo-Gruppe, sie seien gedopt worden.





