Der gebürtige Nürnberger (Jahrgang 1960) ist Professor für Vorderasiatische Archäologie an der Eberhard-Karls- Universität in Tübingen. Zusammen mit seinen Kollegen Daniele Morandi Bonacossi von der Universität Udine und Michel al-Maqdissi von der Antikendirektion Damaskus leitet er die Grabungen in Qatna. Schon mit zwölf Jahren war Peter Pfälzner klar, dass er unbedingt Archäologe werden wollte. Gleich nach dem Abitur 1979 zog es ihn auf einer Studienreise zum ersten Mal nach Syrien, wo er seither fast jeden Sommer verbracht hat und so „leider keinen deutschen Sommer mehr kennt”. Bei den Kampagnen wird er tatkräftig von seiner Frau Heike Dohmann-Pfälzner unterstützt: Als Chefstrategin leitet sie die Grabungen im Feld. Auch die vier Kinder des Archäologen-Paares waren bei den Ausgrabungen schon oft mit dabei. Das gäbe ihnen den wichtigen familiären Rückhalt, erklären die forschenden Eltern. NE




