Auf die Gebiete rund um den Nordpol regnet jeweils im Frühjahr giftiges Quecksilber herab, wie kanadische Umweltforscher festgestellt haben. Auslöser des Giftregens sind vermutlich chemische Reaktionen mit Chlor- und Brom-Atomen. Durch sie wird Quecksilberdampf in feste Partikel umgewandelt, die dann auf die Erde fallen. Vor allem durch das Verbrennen von Kohle und Abfällen hat sich die Konzentration von Quecksilberdampf in der Atmosphäre während der letzten 200 Jahre mehr als verdreifacht.




