Paul Dietz von den Mitsubishi Electric Research Laboratories im amerikanischen Cambridge hat mit seinem Team ein Glas entwickelt, das selbstständig nach der Bedienung ruft, wenn es leer ist. Dafür brachten die Wissenschaftler im Sockel des Glases einen Mikrochip und einen kleinen Funksender unter. Durchsichtige, stromleitende Folien an der Seite sind mit dem Chip verbunden. Die Folien verhalten sich wie ein Kondensator, der elektrische Ladung speichert. Glasboden und Seitenflächen entsprechen den Kondensator-Platten, das Getränk ist der Nichtleiter dazwischen. Ist das Glas leer, fehlt dieser Isolator. Das registriert der Chip, worauf der Sender bei einem Empfänger an der Theke Nachschub ordert.
Hans Groth




