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Neurologische Vielfalt
Kaum etwas lässt einen besser erahnen, wie es im Kopf einer Person mit ADHS aussieht, als ein Abend mit Torsten Sträter. Auf der Bühne plaudert der Ruhrpott-Comedian in der ihm eigenen Melodie, unterbricht sich selbst, nur um von der einen zur nächsten Anekdote zu eilen. Die „Kunst des Abschweifens“ nennen…
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von SIGRID MÄRZ
Kaum etwas lässt einen besser erahnen, wie es im Kopf einer Person mit ADHS aussieht, als ein Abend mit Torsten Sträter. Auf der Bühne plaudert der Ruhrpott-Comedian in der ihm eigenen Melodie, unterbricht sich selbst, nur um von der einen zur nächsten Anekdote zu eilen. Die „Kunst des Abschweifens“ nennen Beobachter seinen Bühnenstil; überschäumende und scheinbar kaum zu kontrollierende Kreativität, die sich in stakkatoartigen Monologen Bahn bricht. Torsten Sträter ist ein wandelndes Sprachchaos mit Rauschebart. Dieses Konzept hat er nicht nur zu seinem Markenkern gemacht. Er spricht auch darüber, wie die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sein Leben formt.
Damit befindet er sich in bester Gesellschaft. In Interviews kann Singer-Songwriterin Billie Eilish ihre Tics kaum verbergen – und will es auch gar nicht. Sie geht offen mit ihrem Tourette-Syndrom um. Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow steht ebenso zu seiner Legasthenie wie Umweltaktivistin Greta Thunberg dazu, im Autismus-Spektrum zu leben. In den sozialen Medien finden sich vergleichbare Berichte, häufig versehen mit den Hashtags #Neurodiversität und #Neurodivergenz. Die Botschaft lautet stets: „Wir sind nicht falsch, wir sind nur anders.“
Betroffene werden immer mehr, so scheint es: Britische Forschende beschrieben im Jahr 2024, dass die Diagnosen für Autismus und ADHS, aber auch Lese- und Rechtschreibstörung, Rechenschwäche und andere neurologische Entwicklungsstörungen seit 20 Jahren stetig zunehmen. Ist also auf einmal jeder „anders“ oder neurodivergent? Sind Autismus- und ADHS-Diagnosen – wie Kritiker gebetsmühlenartig wiederholen – Modediagnosen? Oder gibt es wirklich mehr Betroffene?
Nicht pauschal krankhaft
Neurodiversität beschreibt – vereinfacht gesagt – erst einmal eine natürliche Vielfalt aller menschlichen Gehirne und neurokognitiver Funktionsweisen. Psychologe André Zimpel vergleicht das Phänomen mit Schneeflocken. „Von Weitem sehen sie alle gleich aus“, sagt er. Unter dem Mikroskop jedoch würde schnell klar: „Jede Schneeflocke ist einmalig, und das Gleiche gilt noch viel mehr für menschliche Gehirne.“
Zimpel forscht mit dem Schwerpunkt Lernen und Entwicklung an der Universität Hamburg und leitet das Zentrum für Neurodiversitätsforschung. Aus seiner Sicht ist Neurodiversität erwartbar, schließlich sei das Gehirn ein außerordentlich komplexes Gebilde: mehr als 80 Milliarden Zellen. Jede Zelle verbindet sich mit anderen Zellen bis zu 10.000-fach, das ergibt 800 Billionen potenzielle Verbindungen. „In einem Kubikmillimeter Gehirn gibt es mehr Verbindungen als Sterne in der Milchstraße“, sagt der Psychologe. Dass ein und dasselbe Gehirn zweimal existiere, sei unmöglich: „Neurodiversität ist eine Tatsache.“
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Gleichzeitig gibt es aber auch Normen und Erwartungen. Sie sind soziale Konstrukte, die eine Gesellschaft formen und ein geregeltes Miteinander ermöglichen. Wer von der „Normalität“ abweicht, ist „anders“. Das gilt für Geschlechterrollen und einen kulturellen Hintergrund ebenso wie für die Art und Weise, wie Gehirne funktionieren, Menschen denken und lernen. Hierfür entwickelten Soziologen die begrifflichen Gegenstücke neurotypisch und neurodivergent. „Neurodivergenz ist eine individuelle neurologische Eigenschaft, bei der die Gehirnfunktion einer Person von dem abweicht, was die Gesellschaft als normal oder typisch ansieht“, erklärt Zimpel.
ADHS, Autismus und Tourette werden so zur Normabweichung, betroffene Menschen fallen mitunter auf, werden gar als störend wahrgenommen – und sprachlich abgestempelt: Das Tourette-Syndrom gehört zu den Tic-Störungen, ADHS hat die Störung ebenso im Namen wie die Lese-Rechtschreib-Störung, Autismus galt lange – je nach Ausprägung der Symptome – als geistige Behinderung.
Dagegen wehrten sich Ende der 1990er-Jahre Menschen, die selbst dem autistischen Spektrum angehören. Behindert seien neurodivergente Menschen höchstens durch eine Gesellschaft, die angebliche neurokognitive Defizite beheben wolle. Eine Vorreiterin dieser aktivistischen Bewegung war die australische Soziologin Judy Singer, die heute als Mutter der Begriffe „Neurodiversität“ und „Neurodivergenz“ gilt. Sie hinterfragt gesellschaftliche Normen und fordert ein inklusives Miteinander statt Pathologisierung und Stigmatisierung. Neurodivergenz sei schließlich nicht pauschal krankhaft.
Und ja, Neurodivergenz sucht man im internationalen Verzeichnis für Krankheiten ebenso vergebens wie Neurodiversität. Im Gegensatz zu ihren Ausprägungen: Der ICD-10-Code für Autismus-Spektrum-Störungen lautet F84, ADHS ist mit dem Kürzel F90.0 Teil der hyperkinetischen Störungen, Lese- und Rechtschreibstörungen sind als F81.0 aufgeführt.
Anders – ja, aber wie und wie viele?
Wie viele Menschen als neurodivergent gelten, ist ungewiss. Klare Definitionen fehlen bis heute, Diagnosen können sich zudem überlappen: Personen mit ADHS können zugleich im Autismus-Spektrum leben.
Ebenso schwer ist es, das Anderssein neurodivergenter Menschen auf physiologischer Ebene zu vereinheitlichen. Häufig sind Nervenbotenstoffe im Spiel, die entweder zu wenig, zu viel oder am falschen Ort vorhanden sind. Bei ADHS zum Beispiel fehlt vermutlich Dopamin dort, wo Signale von der einen auf die nächste Nervenzelle übertragen werden. Ein Mangel mindert unter anderem die Konzentrationsfähigkeit, Reize prasseln ungefiltert auf das Gehirn ein.
ADHS-Betroffene lassen sich leicht ablenken; dadurch fällt ihnen das Lernen schwerer. Hinzu kommen bisweilen Hyperaktivität und Impulsivität. Aber: „Es gibt kein typisches ADHS“, sagt Silke Lux. Die Psychologin leitet die Forschungsgruppe zur Neuropsychologie und Intervention am Uniklinikum Bonn und beschäftigt sich besonders mit ADHS bei Erwachsenen.
Weltweit gelten etwa fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen als von ADHS betroffen, aber auch zwei bis drei Prozent der Erwachsenen. Das rüttelt am Credo der reinen „Kindererkrankung“. Mittlerweile ist bekannt, dass bis zu 75 Prozent der Personen ihre Symptome ins Erwachsenenalter mitnehmen. „Bei Erwachsenen zeigen sich ADHS-Symptome häufig verstärkt in Umbruchphasen“, sagt Lux. Solche Umbrüche könnten der Wechsel von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium sein oder der Auszug aus dem Elternhaus. Bekannte Strukturen brechen auf einmal weg. Es falle Betroffenen schwer, ihr Leben selbst zu strukturieren, etwa vorausschauend zu planen oder pünktlich einen Termin wahrzunehmen.
Lange ging die Fachwelt davon aus, dass Jungen doppelt bis dreimal so häufig von ADHS betroffen sind wie Mädchen. Dem widerspricht Lux – und ist damit nicht allein. „Jungen und Männer zeigen häufig die klassischen Symptome, sind impulsiv, hyperaktiv und fallen auf“, sagt sie. Mädchen und Frauen hingegen machten viel mit sich selbst aus, seien stiller. „In ihren Köpfen ist aber genauso viel los wie bei Männern“, sagt die Psychologin und ist sicher, „weil sie weniger auffallen, werden sie schlichtweg übersehen sowie seltener und auch später diagnostiziert.“
Das ändert sich gerade, wie eine aktuelle Studie zeigt, die im November 2025 im Deutschen Ärzteblatt erschienen ist: Im Jahr 2015 erhielten zum Beispiel in der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre 44,2 pro 10.000 Männern und 19,29 pro 10.000 Frauen eine neue ADHS-Diagnose, im Jahr 2024 näherten sich die Zahlen mit 72,87 bei Männern und 72,77 bei Frauen an.
Neurodivergenz in den sozialen Medien
Und noch etwas zeigt diese Studie: Die Zahl der ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen nahm in den vergangenen zehn Jahren stark zu – je nach Altersgruppe und Geschlecht um bis zu 533 Prozent. Vergleichbare Zahlen finden sich für Autismus-Spektrum-Störungen. Einer Studie im Fachblatt Pediatrics zufolge sind die Fälle in der Metropolregion New York-New Jersey zwischen 2000 und 2016 um bis zu 500 Prozent gestiegen.
Kritiker sprechen von Modediagnosen – Unkenrufe, die sich in die Diskussion um Neurodivergenz im Allgemeinen mischen. Schuld seien egozentrierte Menschen, die um jeden Preis auffallen, etwas Besonderes sein wollen. Oder auch Eltern, die ihre Kinder zu genau solchen Personen erziehen, Stichworte: Gentle Parenting und Gen Z. Und natürlich die sozialen Medien, in denen sich vor allem Jugendliche informieren. #adhd (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) ist der siebtbeliebteste gesundheitsbezogene Hashtag auf TikTok.
Tatsächlich kritisieren auch Neurodiversitätsforschende und Psychologen die sozialen Medien. Forschende aus Kanada und den USA zeigten im März 2025, dass Inhalte etwa auf TikTok Symptome darstellten, die Psychologen als „normale menschliche Erfahrungen“ beschreiben oder die Ausprägungen anderer Störungen sind. Gesundheitsbezogene Influencer würden psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen unscharf, oftmals falsch beschreiben, sagt Marcel Romanos gegenüber dem Science Media Center. Das führe „zu einer zunehmenden Inflation von Selbstdiagnosen“. Romanos leitet die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Würzburg.
Die überzeichnete Darstellung humoriger Alltagssituationen wirke zudem romantisierend, monieren Forschende. Das gilt auch für andere Medien: Für den bizarr-exzentrischen theoretischen Physiker Sheldon Cooper in der Serie „The Big Bang Theory“ zum Beispiel sind Sarkasmus und die Gefühlswelt anderer Menschen ein Mysterium. Trotz seines Andersseins kommt er gut durchs Leben und ist immer für eine komische Einlage zu haben.
Natürlich bedienten Serien Klischees: „Das Spektakuläre ist immer eine Karikatur der Wirklichkeit“, sagt Psychologe André Zimpel. Man müsse sich bewusst machen, dass solche Rollen häufig viele Personen im Autismus-Spektrum und deren Eigenschaften in einer Rolle vereinen und mitunter maßlos übertreiben. „Die Wirklichkeit ist meistens viel langweiliger.“ Dennoch schafften auch solche Figuren Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.
Und genau die brauche es, betonen die Aktivisten der Neurodiversitätsbewegung. Dass sich etwas tut, sehe man an den steigenden Zahlen der Diagnosen. Viele Forschende sind sich einig: Nicht die Zahl der Betroffenen steige, sondern eine lange bestehende Unterdiagnostik werde korrigiert. Angefeuert durch ein zunehmendes Bewusstsein für Neurodivergenz sowie eine Entstigmatisierung.
Hiervon profitieren vor allem Menschen, die mit ihren Diagnosen nicht locker-leicht durchs Leben tänzeln. Denn auch das gehört zum Leben neurodivergenter Menschen: Der tägliche Kampf, sich den gesellschaftlichen Normen anzupassen. Sie sind mit dem Druck aufgewachsen, ihr Anderssein zu maskieren, sich zu verstecken. Etwa der junge Mann mit ADHS, der „sich zusammenreißt“ und das Gespräch nicht erneut unterbricht. Oder die Autistin, die gelernt hat, Small Talk zu führen oder sich auf Konferenzen an Diskussionen zu beteiligen. Sie alle leisten Tag für Tag Unvorstellbares.
Zimpel erklärt: „Personen im Autismus-Spektrum hätten Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen, sie seien lieber allein, sagt man.“ Dabei sei das Gegenteil der Fall. „Sie sind wahnsinnig interessiert an anderen Menschen, haben die gleichen sozialen Sehnsüchte und Wünsche wie alle anderen Menschen auch.“ Allerdings sei ihr Nervensystem in sozialen Situationen oft überlastet, denn es ist überdurchschnittlich reizoffen. Geräusche, Gerüche und visuelle Eindrücke prasseln ungefiltert auf die Personen ein, Gespräche in größeren Gruppen laufen ineinander über. Wenn eine individuelle Schmerzgrenze überschritten ist, suchen sie Ruhe. „Sie ziehen sich nicht zurück, weil sie autistisch sind, sondern weil sie die Reizüberflutung nur in gewissem Maß ertragen können“, sagt Zimpel. „Autistisch zu sein, ist nicht ihr Wesen, es ist ihre Kompensationsstrategie.“
Und die frisst Unmengen an Energie. Die Folge können chronischer Stress bis hin zu Burn-out, Angststörungen und Depressionen sein. Die Suizidversuchsraten bei neurodivergenten Menschen sind erhöht. Diagnosen bedeuten hier mitunter lebensrettende, auf jeden Fall aber lebensverändernde Therapiemöglichkeiten.
„Es ist schwer, Grenzen zu definieren, ab wann eine neurologische Entwicklungsstörung behandlungswürdig ist“, sagt Silke Lux. Alles hänge vom individuellen Leidensdruck der betroffenen Person ab, und die Behandlung erfolge wenn nötig multimodal. Häufig reiche bei ADHS jedoch zum Beispiel eine sogenannte Edukation, bei der Therapierende den Betroffenen Informationen über die Symptomatik vermitteln und zum Beispiel erklären, wie sie ihren Alltag strukturieren können. Manchmal helfen auch Medikamente.
Am Ende sind viele Fragen in der noch jungen Neurodiversitätsforschung offen. Mehr Daten fordern australische Forscherinnen in einem Fachartikel vom April 2025. In den Jahren zwischen 2009 und 2023 habe die empirische Forschung mit Schwerpunkt auf Neurodiversität zwar zugenommen, weise jedoch weiterhin Lücken auf, etwa wenn es um Kinder und Jugendliche geht.
Das neue Normal
Währenddessen ist die Gesellschaft schon einen Schritt weiter. Der Vorteil sozialer Normen ist, dass sie nicht festgeschrieben, sondern dynamisch sind. Gesellschaft wandelt sich, entwickelt sich weiter. Und mit ihr die Definition, was als „normal“ und „anders“ wahrgenommen wird. Zimpel ist sicher: „Irgendwann werden gewisse Formen gar nicht mehr als neurodivergent auffallen, weil wir barrierefreie Zugänge geschaffen haben.“
Wie zum Beispiel für Linkshänder. Auch sie gelten per definitionem als neurodivergent, weichen sie doch von einer Norm – der weltweit zehnfach mehr vertretenen Rechtshändigkeit – ab. Bis weit in die 1980er-Jahre korrigierten Eltern ihren linkshändig zur Welt gekommenen Nachwuchs, häufig blieb es nicht beim ermahnenden Blick. Schimpfen, der Klaps auf die „böse“ Hand und andere Strafen hinterließen tiefe Spuren in Generationen von Kinderseelen: Das euphemistisch „Umerziehen“ genannte Prozedere führte zu Entwicklungsverzögerungen bis hin zu psychischen Erkrankungen.
Heute gibt es Scheren für Linkshänder, Füller und Flöten, Computermäuse und Golfschläger. Und niemand wundert sich darüber. „Die Handdominanz hat sich so sehr normalisiert, dass Linkshänder nicht mehr Teil der Neurodiversitätsbewegung sind“, schreibt die kanadische Psychologin und Hirnforscherin Hagar Goldberg 2023 in ihrem Essay „Neurodiversität entschlüsseln“.
„Auch die Popkultur hat sich verändert“, sagt Zimpel. Menschen – ob reale oder fiktive – sprächen offen über ihre Neurodivergenz, nähmen sie an und würden so zu Identifikationsfiguren. Betroffene lernen: „Es gibt andere Menschen wie mich, und sie leisten Großartiges.“ Der jahrzehntelang übergestülpte Mantel des Makels wird rissig. Und ja, „schuld“ sei sicherlich die viel gescholtene Gen Z, ist Zimpel sicher, allerdings im positiven Sinne. „Sie ist eine Generation, die so viele Inklusionserfahrungen hat wie keine vor ihr.“
Diese Dynamik gelte es zu nutzen, denn sie bringt Vorteile für alle. Goldberg spricht von einer sozialen Resilienz, die evolutionsbiologisch durchaus Sinn ergebe. Neurologische Vielfalt bringt einzigartige Stärken und Perspektiven mit sich, die eine Gesellschaft flexibel und entwicklungsfähiger macht. „Die Kosten werden zwar hauptsächlich vom Einzelnen getragen, aber die Vorteile kommen der gesamten Gruppe zugute“, sagt die Hirnforscherin.
Anstatt die Unterschiede als Defizite zu betrachten, die „behoben“ werden müssen, sollte eine solche Gesellschaft Strukturen schaffen, um Menschen mit unterschiedlichen Aufmerksamkeitsprofilen und Organisationsfähigkeiten zu integrieren. „Die Neurodiversitätsbewegung ist eine Bewegung für Neuroinklusion“, fasst Psychologe André Zimpel zusammen. Es gelte, nicht die Menschen zu verändern, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen. ■
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