Neutrinos könnten doch eine Masse besitzen – anders als es das gebräuchliche “Standardmodell” der Elementarteilchenphysik verlangt. Dafür spricht ein 28tägiger Zyklus im Neutrinostrom zwischen Sonne und Erde, den Physiker der Stanford-Universität in Kalifornien entdeckt haben.
Die Wissenschaftler stießen auf die Oszillation, als sie die während der letzten 24 Jahre gesammelten Meßdaten des Neutrino-Detektors in der Home-stake-Goldmine in Süddakota mit einem neuartigen statistischen Verfahren analysierten.
Die Periodendauer von 28 Tagen stimmt fast exakt mit der Dauer einer Drehung der Sonne um ihre Achse überein. Daher vermuten die Forscher, daß ein Bereich im Inneren der Sonne mit starken Magnetfeldern den Zyklus hervorruft.




