Nehmen wir an, eine Zeitschrift hat 150 Originalpublikationen in den Jahren 2001 und 2002 abgedruckt. Und diese Publikationen wurden 2003 weltweit 300-mal zitiert. Dann hat die Zeitschrift im Jahr 2003 einen Impact-Faktor von 2,0 (300/150). Bei 450 Nennungen in anderen Zeitschriften hätte sie einen Impact-Faktor von 3,0.
Einen Faktor von 2,482 erzielte 2003 beispielsweise die Zeitschrift „European Journal of Inorganic Chemistry”. Das ist kein schlechter Wert: Zahlreiche Fachzeitschriften, darunter auch solche der Chemie, haben einen Faktor unter 1. Andererseits kam die „Angewandte Chemie” im letzten Jahr auf 8,427. Unter den Top 100 der wissenschaftlichen Zeitschriften ist sie damit noch nicht. Der derzeitige Impact-Spitzenreiter kommt auf den Faktor 52,28. Sein Name ist nicht „Nature” (Rang 8) oder „Science” (Rang 11), wie man vermuten könnte, sondern „Annual Review of Immunology”.





