nach der Ölkrise von 1973/1974 wurde die IEA, die Internationale Energie Agentur, von den Industriestaaten gegründet. Sie ist eine unabhängige Organisation innerhalb der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).
· Sie zählt 26 Mitgliedstaaten, die sich seit 1980 verpflichten, langfristige Ölreserven – für mindestens 90 Tage – zur Überbrückung von Versorgungsengpässen anzulegen. Im Notfall sind die Mitglieder verpflichtet, ihre Ölvorräte aufzuteilen.
· Sie beschäftigt rund 150 Experten und Statistiker mit der Analyse der Energiemärkte und erstellt Studien wie den monatlichen Ölbericht.
· Ihr oberstes Organ ist ein Verwaltungsrat, der aus Beamten auf Ministerebene der 26 Mitglieder besteht. Unterstützt wird der Rat durch sechs ständige Gruppen und Ausschüsse, die je einen bestimmten Verantwortungsbereich haben, darunter Notstandsfragen, Ölmarktinformationen, Energieforschung und Entwicklung. Außerdem gibt es Beratungsorgane, die sich mit dem Themenfeld Kohle- und Ölindustrie auseinandersetzen. So unterhält die IEA eine Abteilung, die für sämtliche Energieträger deren effektiven CO2- Ausstoß berechnet.
Lange Zeit hat sich die IEA hauptsächlich mit dem Energieträger Öl befasst. Heute, im Zeichen des Klimawandels, setzt sie sich für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Entwicklung und Nachhaltigkeit im Energiebereich ein.




