Oralsex scheint das Risiko für Krebs in der Mundhöhle zu steigern. Dass diese Erkenntnis aus Frankreich stammt, mag purer Zufall sein. Wichtig ist aber der Hinweis der französischen Wissenschaftler, es sei unnötig, nun seine Sexualpraktiken umzustellen. Denn im Vergleich zum Glas Alkohol davor oder der Zigarette danach sei Oralsex eher harmlos.
Die Wissenschaftler hatten bei einigen Mundkrebspatienten ein Herpesvirus entdeckt, das normalerweise im Genitalbereich vorkommt und dort ebenfalls Krebs auslösen kann. Studienteilnehmer, bei denen sich das Virus in den Mundregion fand, hatten dreimal öfter Oralverkehr als Patienten ohne Virus. Das Infektionsrisiko war für Männer und Frauen gleich hoch.





