Raffiniert: Die Bücherregale in der philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin erinnern in ihrer Schlichtheit und Symmetrie an die Blöcke eines Supercomputers. Durch seinen besonderen Blickwinkel gelang Klaus Mellenthin eine moderne Darstellung von Wissen und Bildung. Den Auftrag dazu hatte das Karlsruher Fraunhofer-Institut ISI erteilt. Drei Tage war Mellenthin mit einem kleinen Team in der von Stararchitekt Norman Foster designten Bibliothek unterwegs. „Wir konnten nur außerhalb der Öffnungszeiten arbeiten, um den Betrieb nicht zu stören”, erklärt der Stuttgarter. Obwohl das Gebäude erst 2005 eröffnet wurde, musste er ein bisschen „digital renovieren”, sprich: Flecken an den Wänden entfernen. Und das Mädchen? Es erfüllt zwei Funktionen: Es durchbricht die Symmetrie und veranschaulicht mit dem Laptop die moderne Art des Wissenserwerbs.




