Die Anlage der National Ignition Facility (NIF) in Livermore hat die Dimension einer großen Fabrik (links oben). Das von einem Oszillator generierte Laserlicht wird zunächst in 192 Strahlen aufgeteilt und in zwei Hallen – jede davon so groß wie ein Kirchenschiff – auf ein Vielfaches der Leistung verstärkt. Ein komplexes System von Weichen lenkt die Strahlen in Lichtverteilern in die kugelförmige Target-Kammer (großes Bild, Mitte) hinein. In deren Zentrum ist das Target angebracht: die Probe mit dem Brennstoff aus den Wasserstoff-Isotopen Deuterium und Tritium. Die Probe wird präzise positioniert und gekühlt. Durch eine Schleuse am Boden der Target-Kammer lässt sich das Equipment für andere Experimente einbringen – etwa Waffen, die auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen energiereiche Strahlung getestet werden sollen. Die Probe selbst hat die Form einer kleinen Hohlkugel, an deren Innenwand sich das gefrorene Deuterium-Tritium-Gemisch befindet. Sie ist in einem hohlen Zylinder aufgehängt,in dem die entscheidenden Prozesse zur Zündung der Fusion von Wasserstoff- zu Helium-Kernen ablaufen (unten).




