Menschen, die häufig an Migräne-Attacken leiden, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Schlaganfälle wie die Allgemeinbevölkerung. Das ist das Ergebnis einer zusammenfassenden Auswertung sämtlicher wissenschaftlichen Studien, die in den letzten 40 Jahren diesen Zusammenhang erforscht haben. Die meisten Schlaganfälle werden durch Blutgerinnsel ausgelöst, die wichtige Hirngefäße verstopfen. Ein verlangsamter Blutfluss oder Entzündungsfaktoren erhöhen das Schlagrisiko – und spielen auch bei Migräne eine wichtige Rolle. Besonders gefährlich ist die Kombination von Migräneanfälligkeit und Verhütung per Pille: Das Schlaganfall-Risiko steigt dann sogar um das Achtfache.





