Hintergrund seines Buchs ist der gleichzeitige Ausbruch vieler Vulkane, was einen verheerenden globalen Temperaturanstieg verursachen soll. Tatsächlich wäre das Gegenteil der Fall: Vulkaneruptionen kühlen die Atmosphäre ab, weil die hochgeschleuderten Ascheteilchen das Sonnenlicht aufnehmen. Falsch ist auch, dass Erdbeben an Subduktionszonen wo eine Erdplatte unter eine andere taucht unweigerlich Vulkanausbrüche auslösen. Wenn das so wäre, müssten die Vulkane dort viel häufiger brodeln.
Immerhin fällt der Roman den Wissenschaftlern nicht in den Rücken, wie der Film The Day after Tomorrow, der aus der globalen Erwärmung kurzerhand eine neue Eiszeit macht. Und er ist packend geschrieben. Am besten, man liest Magma mit einem Schmunzeln schließlich spielen ja auch kleine grüne Männchen mit.
Klaus Jacob




