Warum Männer sich mehr für Computerspiele begeistern als Frauen, haben US-Forscher herausgefunden: Ihr Belohnungssystem im Gehirn wird dabei stärker angeregt. Das Team von der Stanford University um Allan L. Reiss hatte ein einfaches Spiel entwickelt, bei dem es darum ging, Territorium zu gewinnen. Die Testpersonen waren jeweils elf Studenten und Studentinnen im Alter zwischen 19 und 23 Jahren. Während sie spielten, wurde ihr Gehirn mit einem Magnetresonanztomographen überwacht. Es stellte sich heraus, dass bei den Männern das mesokortikolimbische System weitaus aktiver war als bei den Frauen. Diese Region im Mittelhirn steht mit Belohnung und Sucht in Zusammenhang.





