Die weit verbreitete Meinung, dass die Penisgröße unerheblich ist, wenn Frauen die Attraktivität eines Mannes einschätzen, wurde jetzt von einer australischen Studie widerlegt. Danach spielt die Länge des männlichen Geschlechtsteils durchaus eine Rolle.
Die Wissenschaftler um Brian S. Mautz von der Australien National University in Canberra hatten für ihre Untersuchung im Computer Körperbilder nackter Männer erzeugt, die in Lebensgröße an eine Wand projiziert wurden. Die Körper unterschieden sich in den Merkmalen Größe (1,63 bis 1,87 Meter), Verhältnis der Breite von Schultern und Hüfte sowie Länge des unerigierten Glieds (5 bis 13 Zentimeter). Das längste Geschlechtsteil hatte zudem einen um 1,2 Zentimeter größeren Umfang als das kürzeste. Dann wurden 105 Frauen unterschiedlichen Alters aufgefordert, die Attraktivität der Körper zu bewerten. Ergebnis: Die Frauen bevorzugten eindeutig „Mannsbilder” mit einem größeren Penis. Aber auch der Körperbau spielte eine Rolle: Der Effekt verstärkte sich bei athletisch wirkenden Körpern.
Mautz vermutet, dass die Präferenz für ein längeres Glied auf alte Zeiten zurückgeht, als die Menschen noch keine Kleider trugen und ein großer Penis besondere sexuelle Aktivität und damit größeren Fortpflanzungserfolg signalisiert haben könnte. Übrigens: Wer nicht über ein 13 Zentimeter langes Gemächt verfügt, muss sich nicht grämen. Denn ab einer Länge von 7,6 Zentimetern war die Entscheidung der Frauen, welchen Männerkörper sie attraktiver fanden, statistisch nicht mehr relevant.





