EINE KATASTROPHE Nur allzu leichtfertig nutzen die Medien dieses Wort. Schnell werden lokale Unfälle zu globalen Katastrophen aufgemotzt, von denen manche wohl gar nicht eintreten, etwa die Klimakatastrophe. In dieser Ausgabe berichtet bild der wissenschaft von einem Inferno, das alles Leben auf der Erde auslöschen wird. Trotzdem können wir uns die Botschaft genüßlich zu Gemüte führen: Die Tage, an denen die Sonne die Erde frißt, lassen auf sich warten. Erst in sieben Milliarden Jahren ist es soweit. Allerdings: Schon in ein bis zwei Milliarden Jahren wird das Wasser auf der Erde weitgehend verschwunden sein, was den meisten Lebewesen den Garaus macht. Rüdiger Vaas, bdw-Redakteur für Astronomie und Physik, beschreibt diese ferne Zukunft. Ich hoffe, für Sie ist die Lektüre auf den Seiten 38 bis 57 genauso erbaulich wie für mich – trotz der katastrophalen Aussichten.
DER KOMMUNIKATOR Albrecht Beutelspacher, Professor für Geometrie und Diskrete Mathematik, bekam soeben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft den „Communicatorpreis 2000″. Die mit 100000 Mark dotierte Auszeichnung wurde ihm zugesprochen, weil er es hervorragend versteht, komplizierte Dinge so vorzustellen, daß jeder seinen Spaß daran hat. Das Preisgeld will der Mann in sein Mathematikmuseum stekken, das er 2001 in Gießen eröffnen wird. bild der wissenschaft-Leser kennen den Professor bereits aus der Oktoberausgabe. Darin debütierte er mit seiner Kolumne „ !Beutelspacher”. Sein Portrait können Sie jetzt auch übers Internet abrufen: unter www.wissenschaft.de. In diesem Heft finden Sie !Beutelspacher auf Seite 66.
DER PRÄSIDENT Am 19. Oktober verleiht der Bundespräsident zum vierten Mal den Deutschen Zukunftspreis. Wie Johannes Rau die deutsche Wissenschaftsszene beurteilt, lesen Sie im bdw-Interview auf den Seiten 64/65.
Wolfgang Hess / Albrecht Beutelspacher




