Teilnahmslos sitzt Lorenzo Odone in Washington, D.C., in seinem Rollstuhl. Der 23-Jährige kann sich nicht bewegen, er muss gefüttert und gewindelt werden, ein Schlauch in der Nase des jungen Mannes saugt den Speichel ab. „Aber immerhin – er lebt”, sagt Vater Augusto Odone. „Dabei hatten mir die Ärzte schon vor 16 Jahren prophezeit, mein Sohn werde bald sterben.”
Hans Groth




