Nach Meinung der schwedischen Umweltberaterin Susanne Wiigh-Masak, ist die „Kompostierung” von Leichen die umweltfreundlichste Art der „Entsorgung”. In herkömmlichen Erdbestattungen sieht sie eine Gefahr für das Trinkwasser, und eine Verbrennung im Krematorium setze giftige Gase frei. Die Biologin hatte eine andere Idee, die sie bereits an Tierkadavern getestet hat: Die Leichen werden zunächst eingefroren und dann in flüssigen Stickstoff getaucht. Dem Körper wird so das Wasser entzogen, und zurück bleiben 20 bis 30 Kilo Staub. In einem biologisch abbaubaren Behälter könnten die sterblichen Reste dann ökologisch unbedenklich beigesetzt werden.




