Angloamerikaner in den USA bekommen in deutlich höherem Alter Alzheimer als Lateinamerikaner. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der University of Pennsylvania in Philadelphia. Die Neurologen um Christopher M. Clark hatten die Krankengeschichten von 119 Latinos und 55 Angloamerikanern, die an Alzheimer litten, studiert und statistisch ausgewertet. Während bei den Angloamerikanern die ersten Symptome der Demenzerkrankung im Durchschnitt mit 73,5 Jahren auftraten, war dies bei den Latinos bereits mit 68,8 Jahren der Fall. Erklären können die Forscher sich das bislang nicht. Sie wollen jetzt nach speziellen Risikofaktoren suchen.





