Mit extrem intensiven Laserblitzen lassen sich Luftschadstoffe aufspüren. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universitäten Jena und Cottbus, der Freien Universität Berlin und der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen verwendet dazu eine neue Variante der LIDAR-Technik, die bereits seit einigen Jahren für Schadstoff-Messungen eingesetzt wird. Die Verbesserung liegt in der hohen Intensität der extrem kurzen Lichtblitze. Sie sorgt dafür, daß sich das rote Laserlicht in der Luft in weißes Licht verwandelt, in dem sämtliche Spektralfarben enthalten sind. Zahlreiche Spurengase lassen sich so gleichzeitig aufspüren und ihre Konzentration und Verteilung bestimmen.
Prof. Ludger Wöste vom Institut für Experimentalphysik der FU Berlin sieht noch eine andere Anwendung der intensiven Laserblitze: als Blitzableiter. Sie könnten die in den Blitzen enthaltene Energie einfangen und nutzbar machen.




