Die Bordcomputer sind das Gehirn eines Space Shuttles. Sie steuern die Raumfähre bei Start und Landung und verarbeiten die Messsignale aller Sensoren. Ohne sie ist ein Shuttle nicht manövrierfähig. Deswegen müssen sie extrem haltbar und unempfindlich sein. Ihre Rechenleistung ist im Vergleich zu heutigen PCs oder Laptops ein Witz. Die 32 Kilogramm schweren Klötze besitzen eine Speicherkapazität von 1 Megabyte und eine Rechengeschwindigkeit von 1,4 Megahertz. Insgesamt befinden sich fünf dieser Computer an Bord, wobei einer stets als Reserve dient. Die erste Computergeneration, die bis 1991 flog, besaß nur 416 Kilobyte Speicher und 450 Kilohertz Taktrate.




