„Facebook” – darunter verstand man vor wenigen Jahren noch ein richtiges Buch, das zu Semesterbeginn von amerikanischen Universitäten und Colleges herausgegeben wurde. Es sollte Studienanfängern die Kontaktaufnahme zu Gleichgesinnten erleichtern, denn es enthielt Fotos und persönliche Daten der Newcomer. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war selbst noch Student, als er mit drei Kommilitonen an der Universität Harvard das „Gesichtsbuch” im Februar 2004 internettauglich machte. Zuvor hatte sich Zuckerberg bei anderen – erfolglosen – Webprojekten engagiert. Zunächst durften nur Campusangehörige das Netzwerk nutzen, wenig später wurde der Zugang für andere Universitäten, Highschools und Firmen wie Apple und Microsoft erweitert. Seit September 2006 kann sich jeder, der älter als 13 Jahre ist und eine gültige E-Mail-Adresse besitzt, ein Facebook-Konto zulegen.
Mark Zuckerberg wurde 2010 vom Time Magazine zum Mann des Jahres 2010 gekürt. Er gehört heute mit 26 Jahren zu den weltweit jüngsten Milliardären. Seine Firma mit Hauptsitz im kalifornischen Palo Alto beschäftigt 1700 Angestellte und hat einen geschätzten Wert von 15 Milliarden Dollar.





