Nicht nur Vögel, sondern auch Kühe und Rotwild nehmen offenbar das Magnetfeld der Erde wahr: Beim Grasen und Rasten richten sie ihre Köpfe vorwiegend nach Norden. Das haben Forscher um den Biologen Hynek Burda von der Universität Duisburg-Essen mithilfe weltweiter Satel- litenbilder herausgefunden.
MASTODON IM BERGWERK
Das 2,5 Millionen Jahre alte Skelett eines Mastodons haben rumänische Bergleute rund 170 Kilometer nordwestlich von Bukarest entdeckt. Da die Knochen außergewöhnlich gut erhalten sind, sprechen Paläontologen von einem spektakulären Fund. Sie hoffen auf neue Erkenntnisse über die Umwelt zu Lebzeiten des Rüsseltiers.
ÖTZI TRUG WOLLE
Mantel und Hose der 5300 Jahre alten Gletschermumie Ötzi bestanden aus Schafwolle, die Schuhe aus Rinderfell. Das ist das Ergebnis einer speziellen massenspektrometrischen Untersuchung, die Forscher der Universität des Saarlandes in Saarbrücken durchgeführt haben. Diese Ergebnisse stärken die These, dass Ötzi zu den Bauern und Viehzüchtern und nicht zu einer Jäger- und Sammler-Kultur gehörte.
LANGLEBIGE ANTIKÖRPER
Im Blut von 32 rund 100-jährigen Überlebenden der Spanischen Grippe von 1918 haben US-Forscher noch Antikörper gegen das damals grassierende, äußerst aggressive Virus H1N1 gefunden. Im Blut von Mäusen lässt sich der Erreger erfolgreich bekämpfen. Die Antikörper könnten deshalb beim Ausbruch einer neuerlichen Pandemie als Vorlage zur Herstellung eines Impfstoffs dienen.




