Es sieht drollig aus, wenn Pinguine mit ihren ausgebreiteten Stummelflügeln vor sich hin watscheln. Bislang dachten viele Wissenschaftler, daß diese Art der Fortbewegung sehr uneffektiv ist. Sie nahmen an, durch das watschelbedingte Torkeln nach links und rechts verbrauchten die Vögel doppelt so viel Energie beim Laufen wie andere Tiere mit ähnlichem Gewicht. Die amerikanischen Forscher Timothy Griffin und Rodger Kram haben den putzigen Frackträger jetzt rehabilitiert. Sie ließen fünf Kaiserpinguine über eine Ebene laufen und maßen die Energie, die sie dabei umsetzten. Ergebnis: Die Tiere verschwenden keine Energie, sondern sie speichern sie vorübergehend wie ein Pendel. Dann setzen sie sie wieder frei, um vorwärtszukommen.




