Koffein wird häufig ein leistungsfördernder Effekt nachgesagt. Wissenschaftler der Sporthochschule Köln konnten ihn bei Tennisspielern jedoch nicht nachweisen. Sie gaben 24 Oberliga-Spielern Tee zu trinken, dem je nach Körpergewicht etwa 300 bis 450 Milligramm Koffein beigemischt wurden. Diese Koffeindosis entspricht etwa drei bis vier Tassen starken Kaffees. Einen weiteren Test führten die Forscher ohne Koffein durch. Unter Einfluss des Koffeins stieg zwar die Herzfrequenz signifikant, aber Fehlerrate, Schlaghärte und das subjektive Belastungsempfinden blieben unverändert.
Thomas Willke




