2007 hatten Bund, Länder und Kommunen vereinbart, bis August 2013 für 35 Prozent der Kinder unter 3 Jahren eine Tagesbetreuung anzubieten. Die östlichen Länder sowie die Hauptstadt Berlin hatten damit keine Probleme. Doch in den alten Bundesländern haben bisher nur die beiden kreisfreien Städte Heidelberg (37,6 Prozent) und Coburg (35,7 Prozent) das Ausbauziel erreicht, der Landkreis Coburg (34,7 Prozent) steht kurz davor. Zwischen Euskirchen und Aurich gibt es eine Reihe von Kreisen, die sich durch besonders niedrige Betreuungsquoten auszeichnen. Eine ähnliche Zurückhaltung herrscht in Ostbayern und Bayerisch-Schwaben. Unter der Annahme, dass das Ausbautempo gleich bleibt, müssten auch die Hansestadt Hamburg sowie Rheinland-Pfalz das Ziel bis Mitte 2013 erreichen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei stets die kommunalpolitische Weichenstellung.





