Lachen ist tatsächlich gesund. Wissenschaftler der University of Maryland haben 20 Freiwilligen jeweils eine halbe Stunde Filmszenen aus der Klamauk-Komödie „Kingpin” sowie aus dem Kriegsepos „Der Soldat Ryan” vorgespielt. Während der Kriegsszenen verringerte sich die Durchblutung der Oberarme um 35 Prozent. Dagegen wirkte der derbe Humor in Kingpin entspannend auf die Blutgefäße. Der Blutfluss stieg um 22 Prozent. Das Ergebnis lässt den gesundheitsbewussten Kinofreund aufhorchen, denn eine deutsche Fernsehzeitschrift urteilt über „Kingpin”: „Am ehesten funktioniert dieser Unfug mit einem Sechserpack Dosenbier nachts um eins im Reeperbahn-Kino.” Das freilich dürfte den heilsamen Effekt des Films wohl zunichte machen.





