Das Kepler-Observatorium der NASA hat seit Mai 2009 bereits 2740 potenzielle Planeten bei 2036 Sternen entdeckt. 461 davon wurden im Januar 2013 auf der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft bekannt gegeben, darunter viele Supererden und erdgroße Trabanten.
Kepler misst die Helligkeit von über 150 000 Sternen, denn falls ein Planet vor der Sternscheibe vorüberzieht, nimmt deren Helligkeit kurzfristig ab. Wie viele der Kandidaten echte Planeten sind – und nicht beispielsweise auf Messfehler oder Helligkeitsschwankungen des Sterns selbst zurückgehen – müssen weitere Beobachtungen klären. 10 bis 20 Prozent der Kandidaten sind vermutlich keine echten Planeten. Hochrechnungen ergaben allerdings, dass es in der Milchstraße von Planeten nur so wimmelt. „Keplers Daten zufolge dürfte es 100 Milliarden Planeten in der Galaxis geben, also etwa so viele wie Sterne”, sagt John Johnson vom California Institute of Technology.




