Wie sich das Klima entwickelt, wenn die Sonne erneut in ein großes Minimum fällt, haben Georg Feulner und Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ausgerechnet. Ergebnis: Die verminderte Sonnenstrahlung würde die Erwärmung bis zum Jahr 2100 nur unwesentlich bremsen. Setzt sich der Sonnenzyklus wie gewohnt fort, erwärmt sich die Erde im Vergleich zu 1990 je nach Emissionsszenario um 3,7 bis 4,5 Grad Celsius. „ Ein neues großes Minimum würde die Temperaturen im Jahr 2100 um höchstens 0,3 Grad Celsius verringern”, sagt Georg Feulner. Das lange Minimum 2008/2009 konnte die globale Erwärmung jedenfalls nicht aufhalten. Messdaten der NASA zufolge war 2009 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.




