Einen durchschlagenden Erfolg hat das seit 2004 geltende Verbot von Sonargeräten bei Marinemanövern vor den Kanarischen Inseln gebracht: Es gibt dort keine Massenstrandungen von Walen mehr. Das teilte Antonio Fernandez von der Universität Las Palmas de Gran Canaria mit. Kurz vor dem Verbot waren bei Massenstrandungen auf der Inselgruppe insgesamt 18 Wale verendet. Forscher um Fernandez hatten damals herausgefunden, dass zuvor bei Manövern Sonargeräte eingesetzt wurden, die Töne im mittleren Frequenzbereich erzeugt hatten. Daraufhin hatte die spanische Regierung die Verwendung von Sonaren untersagt. „Die Entscheidung war offenbar richtig”, sagt Fernandez. Die Wale geraten durch die Töne der Sonare vermutlich in Panik.




