Die Schäden durch Naturkatastrophen könnten nach einer UN-Studie bis zum Ende des Jahrhunderts weltweit mit jährlich 134 Milliarden Euro dreimal so hoch ausfallen wie bisher gedacht. Hauptgrund dafür sei, dass durch Bevölkerungswachstum und Landflucht besonders in Großstädten immer mehr Menschen Naturgewalten wie Stürmen ausgesetzt seien. Die Forscher fordern daher einen Ausbau der Frühwarnsysteme für die Bevölkerung und auch, dass Straßen, Brücken und Gebäude besser instand gehalten werden.
SPINNEN IM NETZ
Ein Internet-Portal zu Spinnen haben Forscher um Wolfgang Nentwig von der Universität Bern gegründet. Die Datenbank ist für jedermann unter www.araneae.unibe.ch zugänglich. Sie umfasst bisher rund 4000 Spinnenarten, 4000 Karten und 18 000 Abbildungen. Das Angebot soll laufend erweitert werden und ist laut Nentwig weitaus ergiebiger als bisherige entsprechende Websites.
AUTOMATISCH MUSIZIEREN
Das Gehirn von Profimusikern entwickelt durch das jahrelange Üben eine besondere Fähigkeit: Nach einer Untersuchung von Neurologen des Universitätsklinikums Leipzig speichert es wiederkehrende Bewegungen der Finger in speziellen Modulen ab, die beim Musizieren automatisch abgerufen werden. So spart das Hirn Zeit und Energie und hat laut Studienleiter Joseph Claßen mehr Reserven für Leichtigkeit, Präzision und Geschmeidigkeit beim Spiel.
MEHR TUN FÜRS MEER
Der Schutz der Ozeane wird nach einer Untersuchung der Weltnaturschutzunion IUCN erheblich vernachlässigt. 2002 war international vereinbart worden, bis zum Jahr der Biodiversität 2010 zehn Prozent der Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Geschehen sei das aber nur bei einem Prozent.




