Der 1936 geborene Biochemiker und Arzt studierte an der Harvard University. Als junger Student forschte er im Labor von James Watson, der wenig später zusammen mit Francis Crick für die Entdeckung der DNA-Struktur den Nobelpreis erhielt. Watson steckte den jungen Mendelsohn mit seiner Begeisterung für die Molekularbiologie an. Mendelsohn war fasziniert von dem Gedanken, molekularbiologische Erkenntnisse in Therapien für Krebspatienten umzusetzen. Er wurde zu einem der renommiertesten Krebsforscher und ist seit 15 Jahren Präsident des M.D. Anderson Cancer Center der University of Texas. Mit fast 75 Jahren wagt er nun einen Neuanfang: Er wird Ko-Direktor des neu gegründeten Instituts für personalisierte Krebstherapie am M.D. Anderson Cancer Center.




