UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT
TITEL_ÜBERLEBEN
Weltuntergangs-Szenarien gibt es viele. Doch die sind alle unrealistisch, sagen Wissenschaftler. Weder kosmische Bomben noch Epidemien können Homo sapiens ausrotten – nicht einmal ein weltweiter Atomkrieg.
NERVEN AM SEIDENEN FADEN
Die Seidenfasern in Spinnenfäden sind extrem elastisch und stabil. Und: Der menschliche Körper stuft sie nicht als „fremd” ein. Jetzt konstruieren Mediziner aus Spinnen – seide Leitschienen für verletzte Nerven.
FASTEN FÜR EIN LANGES LEBEN
Regelmäßiges Fasten verlängert das Leben – bei Mäusen. Aber auch beim Menschen? Eine heftig umstrittene These. Hier sind neue Ergebnisse rund um die „Autophagie”.
NORDSEE-ATLANTIS
Vor 8500 Jahren verschlang die Nordsee das Doggerland, eine tief gelegene Region zwischen Dänemark und den Britischen Inseln. Archäologen erkunden das versunkene Land.
EIN HANDICAP WIRD ZUR GABE
Autisten können ausgezeichnet analytisch denken. Das macht sie für Software-Firmen wie SAP interessant. Gerade läuft eine Rekrutierungskampagne. Ein Erfolgsmodell?
Editorial
Mehrfach stand ich vor Herausforderungen, die mir über den Kopf zu wachsen schienen.
Doch bisher fanden sich meist akzeptable Lösungen. Ich bin mir sicher: Auch Sie haben genug Beispiele von Angelegenheiten parat, die vor Ihnen als Problem hochpoppten, die Sie dann aber doch erfolgreich gemeistert haben. Von solchen Lebensleistungen – kleinen und großen – machen wir im Allgemeinen wenig Aufhebens. Was uns offensichtlich mehr interessiert, sind Missstände, Streit, Hiobsbotschaften. „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten”, heißt es in der Medienbranche. Und weil das die herrschende Lehrmeinung ist, berichten Journalisten weit häufiger über Niedergangsszenarien als über Mut machende Entwicklungen.
In der Titelgeschichte dieser Ausgabe haben wir den Spieß umgedreht. Statt wie so häufig vom baldigen Ende unserer Art zu berichten, stellen wir die Frage, ob es nicht gerade Menschen sein werden, die auch allerschlimmste Katastrophen überleben. Prof. Josef Reichholf hat uns hierzu ein bemerkenswertes Interview gegeben (Seiten 46/47). Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.




