Die australischen Ureinwohner sind wohl über Indien eingewandert. Das legt eine DNA-Analyse nahe, die von indischen Anthropologen durchgeführt wurde. Die Forscher fanden Veränderungen im mitochondrialen Erbgut bestimmter indischer Völker, die sonst nur bei den Aborigines vorkommen. Mitochondriale DNA wird von der Mutter über die Töchter weitervererbt und lässt Rückschlüsse auf die Herkunft der mütterlichen Linie zu.
HANDY ALS MIKROSKOP
Ein handliches Fluoreszenz-Mikroskop, das mit einem Handy kombiniert wird, haben Forscher der University of California in Berkeley entwickelt. „CellScope” hat eine Auflösung von 1,2 Mikrometer. Es soll vor allem in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen, wo Krankenhäuser knapp sind. CellScope könnte Blutbilder erfassen, die dann per Handy an eine Klinik geschickt und dort analysiert werden.
Tiefseetiere im mittelmeer
Bei einer Expedition haben Wissenschaftler der Universität Bremen um Dierk Hebbeln Tiefseeaustern im Mittelmeer beobachtet. Die Tiere galten dort als ausgestorben und wurden lebend bisher nur vor den Azoren gefunden. Tiefseeaustern bewohnen eine Tiefe von 300 bis 700 Metern und werden bis zu 500 Jahre alt.
DEUTSCHE UNIS sind BELIEBT
Die meisten ausländischen Studierenden in Deutschland kommen aus China. Das sind laut Deutschem Akademischem Austauschdienst knapp elf Prozent der rund 234 000 Studierenden aus dem Ausland. Auf Platz zwei und drei folgen die Türkei (9,2 Prozent) und Polen (5,6 Prozent).





